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NEUIGKEITEN

Wir feiern 10 Jahre Internationales Frauen*Theaterfestival

Schon so lange verwandelt das IF*TF das Kulturgelände von protagon e.V. im Frankfurter Osten in einen offenen Begegnungsraum für Theater, Performance und Dialog – gemacht von Frauen*, offen für alle. Aus einer Idee wurde das einzige feste Festival dieser Art in Deutschland.

In diesem Jahr richtet sich der Blick auf feministische Demokratie: Wie hängen Mitbestimmung, Gleichberechtigung und Macht zusammen? Unter diesem Motto zeigt das Festival vom 14. bis 20. September 2026, wie Kunst demokratische Räume gerechter und vielfältiger denken kann – von queeren über antirassistische bis zu dekolonialen Perspektiven.

Als Teil des internationalen Magdalena-Projekts verbindet das IF*TF Künstler*innen aus aller Welt mit dem Frankfurter Publikum. Theater, Tanz, Livemusik, Gespräche und ein Symposium machen feministische Themen erlebbar und laden zum Mitdenken ein.

Das interdisziplinäre Kunst-, Wissenschafts- und Umweltprojekt Blue Lab, das im Sommer den Schwerpunkt der SOMMERWERFT bildete, ist erstmals auch Teil des IF*TF. „Blue Lab – Diversity“ verbindet mit Film und Expert*innen-Gespräch feministische Perspektiven mit Ocean Literacy – dem Wissen um die Verantwortung im Umgang mit unseren Ozeanen.

Das IF*TF macht damit deutlich: Theater kann mehr als Bühne sein – es kann Raum für Teilhabe, Fürsorge und Widerstand schaffen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

DOMINA von Ondadurto Teatro 2026
© Stefano Moscardini

FOTOGRAFIE FORUM FRANKFURT

Work Hard, Don’t Lie, And Try Not To Hurt Anybody“ — mit diesem Satz aus seinem Tagebuch gibt der US-amerikanische Tänzer, Choreograf und Fotokünstler Tony Rizzi der umfangreichsten Ausstellung seines Schaffens ihren Titel, die vom 19. September 2026 bis 17. Januar 2027 im Fotografie Forum Frankfurt zu sehen ist. Mit einer Auswahl aus seinem über 10.000 Bilder umfassenden Archiv gewährt die Schau einen tiefen Einblick in Rizzis vielseitige fotografische Praxis — von frühen Schwarz-Weiß-Aufnahmen über charakteristische Polaroids und Fotocollagen bis hin zu aktuellen Videoarbeiten.

Persönliche Beziehungen, flüchtige Begegnungen, Familie und queere Communities werden darin zu Bildern von bemerkenswerter Intimität, die von Rizzis Zeit beim Ballett Frankfurt unter William Forsythe bis in die Gegenwart reichen. Ein besonderes Kapitel widmet sich dabei seiner Mutter Verna, die nicht nur an seiner Seite als Tänzerin wirkte, sondern auch immer wieder zum Sujet seiner Fotografien wurde.

Ein Highlight der Schau sind zwei von Kuratorin Celina Lunsford nachgebildete Räume aus Rizzis eigener Wohnung im Frankfurter Bahnhofsviertel — darunter die Installation „Living Room“ mit über 6.000 Polaroids, die hier erstmals öffentlich präsentiert wird. Begleitend erscheint zudem die erste Monografie des Künstlers mit Texten von William Forsythe, Celina Lunsford, Tamàs Gèza Moricz und Tony Rizzi selbst.

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Tony Rizzi, Mae West Glowing Icons Jan Fabre / Trobelyn, 1997
© Tony Rizzi, 2026 

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