Filmpresse Meuser

Miral 500x250.jpg

MIRAL

Regie: Julian Schnabel | Frankreich / Großbritannien / Israel 2010 | 121 Minuten
mit Freida Pinto, Hiam Abbass, Yasmine Al Masri, Willem Dafoe u.a.
Verleih: Prokino |  PRESSEMATERIAL
Kinostart: 18.11.2010

Der neue Film des mehrfach ausgezeichneten Regisseurs und Malers Julian Schnabel feierte im Wettbewerb bei den 67. Internationalen Filmfestspielen von Venedig seine Weltpremiere.

Ein Land. Drei Frauen. Ein gemeinsamer Traum.
Um Miral (Freida Pinto) rankt sich die ungewöhnliche, berührende Geschichte zweier Generationen, die zusammen das Schicksal eines ganzen Volkes widerspiegeln: Palästina. Neben Hind (Hiam Abbass), Nadia (Yasmine Al Masri) und Miral spielt das Land mit seinem Licht, seinen Farben und seinen Gerüchen die Hauptrolle, wobei es nur eine Botschaft gibt: endlich Frieden

Ganz gleich ob in seinem ersten Film "Basquiat" (1996), in "Bevor es Nacht wird" (2000) oder in seinem letzten, hymnisch gefeierten Werk "Schmetterling und Taucherglocke" (2007), das ihm neben der Goldenen Palme in Cannes für die Beste Regie auch eine Oscar–Nominierung einbrachte – immer stellt der New Yorker Maler und Regisseur Julian Schnabel außergewöhnliche Menschen in den Mittelpunkt seiner Filme. So auch bei MIRAL, seinem bislang persönlichsten Film, der auf dem autobiographischen Roman der Journalistin Rula Jebreal basiert.

"Ich bin Künstler, kein Politiker, und ich erzähle nur Mirals Version der Geschichte, von der es viele andere, widerstreitende Versionen gibt. Dies ist keine Polemik. Es ist ein Gedicht und ein Ruf nach Frieden."
Julian Schnabel